Im Zeitalter des Berechnens, Messens und Wiegens wecken wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Erkenntnisse insbesondere dann unsere Aufmerksamkeit, wenn sich ihr Sachverhalt durch eine markante Zahl untermauern lässt. Den Phänomenen wird eine umso größere Bedeutung beigemessen, je mehr sie sich den besonders großen oder kleinen, schnellen oder langsamen, heißen oder kalten, langen oder kurzen, hohen oder tiefen, bunten oder eintönigen, häufigen oder seltenen, lauten oder leisen, dicken oder dünnen Wahrheiten des Lebens widmen.

Die in den vier Kategorien Alphons, Alpha Centauri, Alpha Tester und Alphanumerisches eingeordneten Beiträge dieses kleinen Projekts, das den Fantasienamen Alphanumerix trägt, sind zum einen ebenfalls von dem Versuch gekennzeichnet, ausgewählten und interessanten Phänomenen einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Die Phänomene umfassen belegte Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen und Forschungsbereichen. Andererseits bietet diese Website auch den Zahlen selber, die zur Beschreibung der Phänome immer wieder herhalten müssen, die Möglichkeit, sich von ihrer (un-)schönen Seite zu präsentieren.

Ob die Zahlen dabei – wie von Pythagoras behauptet – wirklich für das Wesen aller Dinge stehen oder aber – der Kritik von Richard Nikolaus von Coudenhove-Kalergi folgend – das sicherste Zeichen der Barbarei und Primitivität darstellen, mag jede(r) Leser(in) für sich selbst entscheiden.

In jedem Fall, viel Spaß beim Lesen wünscht

Al(phanum)e(ri)x

P.S. Die derzeit intensiv geführte Diskussion zur Entwicklung und Nutzung umweltfreundlicher IT („Green IT“) blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Gestaltung dieser Webseite. Eine energieeffiziente Nutzung des Internets bzw. seiner Infrastruktur erfordert, nicht nur die Sinnhaftigkeit sowie den Nutzen der veröffentlichten Inhalte, sondern auch den Ressourceneinsatz zu hinterfragen, der für die Darstellung der Inhalte erforderlich ist. Die folgende Website stellt den Versuch dar, einen Kompromiss aus beidem zu finden.